Fitness für die Gesundheit oder zur Selbstdarstellung?

Liegst du auch mal wieder auf der Couch? Überlegst zum tausendsten Mal ob du einen Blick in den Kühlschrank wirfst? Die Tüte Chips aufmachen?
Vieleicht motiviert ja ein Blick auf Insatgramm oder Facebook.
Vielleicht nehme ich mir ja mal so ein Sporty Girl als Vorbild oder so einen durchtrainierten Fitnessblogger als Motivator.

Die Realität im Netz

Während ich mir nun anschaue wie oft die selbsternannten Sportprofis zum Training gehen und mit welcher Leichtigkeit und welchem schillernden Aussehen sie ihre Übungen absolvieren, wird eins schnell klar: Das ist nicht die ganze Wahrheit.

Fitness für die Gesundheit
Oder ist es richtig, dass die Mädels bei Ihrem Fitness Programm keinen Tropfen Schweiß verlieren und das perfekte Make- Up in keiner Weise verläuft. Dann muss man auch immer überlegen ob sie nun Fitnessbloggerin ist oder ob sie Bloggerin für Hairstyles ist, so oft wie die Mähne hin und her geworfen wird.
Und der durchtrainierte Motivator? Schaut man ihm bei seinem Muskeltraining zu kommen klare Zweifel auf, ob man diesen Körper tatsächlich nur mit so einem Training geformt bekommt oder ob da nicht vielleicht doch die eine oder andere Substanz im Spiel ist.
Eins haben alle aber gemeinsam. Beim Fitness angestrengt gucken, das können Sie gut. Wenigstens Schauspielerisch kommt da ein wenig rüber.
Okay, sportlich überzeugt bin ich nicht. Was haben die guten Fitnessblogger denn Ernährungstechnisch zu empfehlen? Ich stelle fest, nichts was ein normaler Mensch im Kühlschrank hat. Also Käse und Wurst geht ja gar nicht, geschweige denn Brot oder Brötchen. Und für Süßes und Gebäck kommt man wahrscheinlich in die Fitness Hölle.
Aber muss man wirklich jedem aktuellen Trend folgen? Ob gerade Low- Carb, Superfood, Atkins- Diät oder Detox angesagt ist entscheiden doch Promis und die sonstigen Trendsetter im Netz.

Das Leben einer Fitness(pl0g)erin auf Youtube – ergibt eigentlich keinen nennenswerten Sinn.

 

Die echte, unglaubliche, nackte Realität

Es ist wahrscheinlich kein leichter Job sich selbst so dar zu stellen. All das geschminke, geschmiere, frisieren und fürs richtige Bild anspannen. Es ist zwar schön, dass sie sich Mühe zu unserer Unterhaltung geben, aber auch hier zählt die Devise: Weniger ist Mehr. Dieses Übertreiben nimmt euch leider keiner ab und wirklich motivieren tut es auch keinen.
Leider ist es eher das Gegenteil, was erreicht wird, wenn man sich zu viel mit den selbsternannten Supermännern und Superfrauen beschäftigt. Man fühlt sich schlecht. Nie könnte ich so diszipliniert so eine Trend Diät durchalten wie die Blogger. Nie könnte ich das Training so durchalten. Und wenn ich in den Spiegel schaue muss ich mir eingestehen, meine Haare liegen nie so perfekt und geschminkt wird oft auf die Schnelle.
Also danke liebe Fitnessblogger, durch euch fühle ich mich tasächlich ein wenig schlecht, obwohl es keinen Grund dazu gibt. Ich habe tatsächlich einen Job im echten Leben, den ich gut kann, eine Familie, die mich liebt und ich bin Gesund. Und das nur, weil ich ein wenig darauf achte in allem nicht zu Übertreiben, aber von allem ein wenig zu praktizieren. Ein wenig gute Ernährung, mit dem einem oder anderen Fehltritt und ein gesundes Maß an Sport. Mal dies, mal das. Hauptsache Bewegung. Und dann am besten an der frischen Luft und nicht in so einer muffigen Muckibude.