Bald nur noch schieben und schmieren?!

by .dean on 02/1/2007
dual-screen-laptop_12.jpg

Zwar wie so oft noch eine Design-Studie, aber sicherlich nicht ganz unrealistisch. Am ModBook (Macbook-Hardware kombiniert mit einer Wacom-Matte) zeigt sich momentan akut, dass bedarf besteht, und die Tablet-PCs mit Windows drauf sollen sich ja auch nicht so schlecht verkaufen.

Nachdem ich auf dem Webmontag in Frankfurt etwas länger mit Olivers Tablet spielen durfte, kann ich bestätigen, dass die Eingewöhnungszeit sehr gering ist. Nach ein paar Minuten geht die Eingabe schon recht flüssig von der Hand, und auch längere Texte lassen sich gut verarbeiten.

dual-screen-laptop-touchscreen.jpgWas v12Design nun präsentiert, macht bildlich schon mal einen schicken Eindruck. Das Gerät ist noch etwas dick, aber auch das wird man in den Griff bekommen. Haben neulich darüber diskutiert, ob nicht eine 1:1 On-Screen-Tastatur Sinn ergibt. Bei so einem Design mit 2 Displays sicherlich nicht ganz von der Hand zu weisen.

Kombiniert man das ganze jetzt noch mit der “Multi-touch”-Technologie, die Apple beim iPhone einsetzen wird, und nimmt ein wenig hier von (danke Ninja06), wäre dies wohl durchaus ein kleiner Quantensprung nach der Erfindung der Maus und des iPods ;) Unser Chef-Glaskugler Buetts orakelt ja schon über OS11 Features, die genau auf einen solchen Funktions-Mix abzielen.

modbook500.jpgFür mich als “Apple Jünger” sollte das OS-of-Choice angeboten werden und somit irgendwo ein Apfel leuchten. Die Modbook-Macher tauschen ja sogar die Display Panel bei den aktuellen Geräten gegen bessere aus. Der momentan in den MacBooks verbaute Grafikchip (GMA 950) ist mager, aber reicht wohl aus, um beide Pixelwerfer zu betreiben. Da zwei Wacoms verwendet werden müssten, lässt das den Preis horrend steigen, könnte aber sicher bei höherer Stückzahl halbwegs aufgefangen werden.

So undenkbar wäre das ganze somit wirklich nicht. Auf der MWSF wurde wohl des öfteren nach dem “ModBook Pro” verlangt.

Via gadgetgui.de, weiter zu ausgefallene-ideen.com und dann zu bornrich.org bis zum trendhunter.com

There are 4 comments in this article:

  1. 02/1/2007guy.brush says:

    “kleiner Quantensprung”

    [Klugscheißermode]
    Außerhalb der Physik wird der Ausdruck Quantensprung umgangssprachlich in falscher Verwendung für einen großen, sprunghaften Fortschritt verwendet. Beim hypothetischen Zustandsübergang von Quanten von einem Zustand in einen anderen handelt es sich um einen angenommenen Vorgang im Mikrokosmos, daher einen sehr kleinen Vorgang.

    Aus diesem Grund ist auch die Semantik des Begriffs Quantensprung für einen großen Fortschritt eine etablierte Fehlinterpretation.[/Klugscheißermode]

  2. 02/2/2007feniX says:

    [Logopädenschreck]guy.brush tu heirate mir :D [/Legasthenikermode :)]

  3. 02/2/2007FrauK says:

    Also ist der kleine Quantensprung sozusagen das Gegenstück zum allseits beliebten Pleonasmus?

  4. 02/2/2007Guido says:

    Ich nutze schon seit drei Jahren Tablet PC, seit neuestem dann auch mit Vista. Ich denke da liegt auch die Zukunft. Die Handschrifterkennung von Vista ist um Welten besser als alles was ich vorher hatte. Apple muss auf dem Sektor schwer aufholen. Ich wünsche mir ein “TabletBook”… das wärs… aber ich weiss ehrlich nicht warum Apple das Thema nicht besetzt…. ???

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