03/18/2007
Nein, hier geht es nicht um den allseits beliebten Elektrischen Reporter. Ich hab nur seinen Einstiegssatz geklaut. Aber weiterlesen dürft ihr trotzdem.
Wer heute nicht – wie ein wilder Haufen der pl0gheads – auf der CeBit weilt, der langweilt sich. Ich zum Bleistift (unlustigstes Wortspiel ever):
Zum Einen einen liegt das am fussballfeindlichen Wetter, zum Anderen anderen an der allgemeinen Lethargie, die vorherrscht.
Zum Glück kann man die Synapsen dahin vergetieren lassen und die Glotze einschalten. Ausnahmsweise wird man heute sogar mit grossem Kino versorgt:
Pro7 zeigt heute 5 von den 10 beliebtesten Simpsons Folgen!
Ich als Obersuchti erklärter Fan der Familie aus Springfield habe mir dieses Event natürlich nicht entgehen lassen.
Jetzt fühle ich mich wie nach 5 Stunden TantraSex: Totale Erschöpfung trifft auf Befriedigung, die, wie ich weiss, bald wieder verflogen sein wird. Ich bin halt ein Lustmolch.
Morgen geht es in die zweite Runde: Die Top5 der 10 von den Usern bestimmten Folgen laufen ab 20:15.
*wimpel schwenk und popcorn hol*
Jetzt ist erstmal genug rumgehangen. Hirn an, Buch (Wenn ich einmal reich und tot bin) auf. Malte mit der neuen Bodenständigkeit und von Spreeblick hat mich mit seinem Interview an Maxim Biller herangeführt. Danke dafür.
03/13/2007

Foto von Alexandre Duret-Lutz unter CC
Es war März 2001, da bewunderten Ron Hornbaker und seine Frau Kaori die Seite phototag.com, auf der Einwegkameras in der Weltgeschichte herumreisen und jedes Bild die Geschichte eines Finders dokumentiert.
Die beiden wussten auch von der Bekanntheit von wheresgeorge, einer Trackingseite für Dollarnoten (als Trackingnummer wird dort die Seriennummer verwandt). Da stellte sich für die beiden eine Frage: Was für Gegenstände könnte man sonst noch zurückverfolgen wollen? Ein Blick auf das Bücherregal gab den entscheidenden Schubs. Bücher sollten es sein. Bookcrossing war geboren.
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03/12/2007
Wir sind immer noch pl0g.de und wir sind immer noch web zwonull in kuschelig aber man muss auch wissen, wann man sich geschlagen geben muss. In Sachen Kuschelfaktor ist uns Knut schlicht und einfach haushoch überlegen.
Eisbärbaby Knut aus dem Berliner Zoo ist mit seinen dreieinhalb Monaten zur Zeit wohl nicht nur Deutschlands jüngster sondern auch knuddeligster Blogger. Trotzdem verfügt er mit Blog, Video- und Audiopodcast bereits über das volle Arsenal eines ausgewachsenen Bloggers. Und im Gegensatz zu Horst Schlämmers Ausflug in die Blogosphäre könnten Knuts Texte tatsächlich aus seiner Feder stammen ;-).
Ich wünsche Knut jedenfalls neidlos weiterhin einen guten Start ins Leben und viel Erfolg mit seinem Blog. Und spätestens wenn Knut nach der Pubertät eine halbe Tonne auf die Waage bringt und seine erste Robbe erlegt hat holen wir uns die Kuschelkrone schon zurück. Aber bis dahin wird Knut noch so manches Bad nehmen.
03/11/2007

Wobei das dem ambitionierten Blogleser sicherlich nicht ganz fremd sein wird, schließlich werden schon Vokabeln wie “Hype” oder “Next Big Thing” auf die Tastatur gelegt. Wird gerade sehr akut durchgereicht und _ausnahmsweise_ hänge ich mich da mal dran. Ansich schreibe ich darüber, weil twitter mich wirklich geflashed hat und mich eure Meinung interessiert. Drauf gebracht hat mich Bumi am Donnerstag auf der pl0gbar. Aber fangen wir vorne an:

Fakten, Fakten, Fakten:
- Major:
160 140 Zeichen Messages “Public” oder nur für “Friends”
- via Website, Handy, Instant Messaging (AIM, GTalk, .Mac, LiveJournal, Jabber) oder Software
- Anzeige via Homepage, Dashboard oder Software
- Friends, Followers und Favorites
- Private Messages zu “Friends”
- RSS-Abo (Public oder Friends Timeline)
- Badges (wahlweise egoman oder wieder auf Friendsbasis mit eigener Farbdefinition)
- ProfilSeite (Farben und Hintergrund frei wählbar)
- 160 Zeichen Profil Text
- 48×48 Pixel Avatar
- Homepage/Blog-Hinterlegung
- Invite-Option (via E-Mail oder LiveJournal)
- Blog
- API (JSon, XML, Actionscript)
- TinyUrl Integration
Liest sich soweit nicht überaus spektakulär, oder? Es ist aber ziemlich genau dieser Umfang an Features und Thingis, der einen überraschend runden und angenehmen Eindruck (zumindest bei mir) hinterlässt. Ausformulieren könnte man das Angebot wie folgt:
In der Rubrik “darf ich vorstellen” schneiden euch pl0g Autoren ein Stück vom Web20/Internet-Kuchen ab und präsentieren ihn euch auf einem Silberteller. Bon Appetit!
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03/8/2007
Anhänger von PC (inklusive Windoof Windows) und Apple (Mac OS X) werden sich wohl bis in alle Ewigkeit bekriegen. Das ist weiter nicht schlimm.
Probleme mit .dll files weisen jedoch noch lange nicht auf mangelhafte Programmierung von iTunes und Quicktime hin:
Und wenn sich jemand schon die Mühe macht, eine Seite online zu stellen, wo über die Mac Community gelästert wird, dann doch bitte ein bisschen hübscher. Ich weiss, mit ner DOSe ist das nicht so einfach aber dafür habt ihr MS Frontpage!