Prokrastination: Die Kunst, die Arbeit hinauszuzögern
by Frau K. on 04/12/2007Das Massenphänomen dieser Tage ist wohl ohne Frage die aktuell stattfindende re:publica, in dessen Sog auch eine ganze Menge pl0gheads geraten sind. Ich bin nicht unter ihnen, denn als tüchtige Studentin hat man unter der Woche sicher was anderes zu tun, als sich auf den Weg in die Bundeshauptstadt zu machen.
Doch mit “was anderes” meine ich in diesem Fall nicht die Aufnahme und Verarbeitung vermittelten Wissens. Das wäre ja auch zu einfach. Nein, ich prokrastiniere. Ja, ich bekenne mich schuldig, ich prokrastiniere, dass sich die Balken biegen.
Aufschieben (auch Procrastination, Prokrastination, Aufschiebeverhalten, Handlungsaufschub, Aufschieberitis) ist eine Bezeichnung für das Verhalten von Menschen, welche regelmäßig das Erledigen ihnen wichtiger Dinge immer wieder in die Zukunft hinaus verschieben. Manche Menschen sind wesensbedingt erhöht motivationsabhängig, sie schaffen es nur unter großer Überwindung, Tätigkeiten, die als langweilig empfunden werden (und deren Gewinn erst sekundär oder zukünftig entsteht) in Angriff zu nehmen. (Quelle: Wikipedia)
Ein sehr hübsches Beispiel, wie Prokrastination sich äußert, bietet ein kurzer Zeichentrickfilm von Lev, der sich dem Thema der gepflegten Aufschieberitis annimmt:
So, und weil Prokrastination so etwas tolles ist, gehe ich jetzt mal die Wohnung auf Hochglanz polieren. Und Wäsche waschen. Und Leergut wegbringen. Und ausmisten. Und einkaufen muss ich auch noch…

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