04/12/2007
Das Massenphänomen dieser Tage ist wohl ohne Frage die aktuell stattfindende re:publica, in dessen Sog auch eine ganze Menge pl0gheads geraten sind. Ich bin nicht unter ihnen, denn als tüchtige Studentin hat man unter der Woche sicher was anderes zu tun, als sich auf den Weg in die Bundeshauptstadt zu machen.
Doch mit “was anderes” meine ich in diesem Fall nicht die Aufnahme und Verarbeitung vermittelten Wissens. Das wäre ja auch zu einfach. Nein, ich prokrastiniere. Ja, ich bekenne mich schuldig, ich prokrastiniere, dass sich die Balken biegen.
Aufschieben (auch Procrastination, Prokrastination, Aufschiebeverhalten, Handlungsaufschub, Aufschieberitis) ist eine Bezeichnung für das Verhalten von Menschen, welche regelmäßig das Erledigen ihnen wichtiger Dinge immer wieder in die Zukunft hinaus verschieben. Manche Menschen sind wesensbedingt erhöht motivationsabhängig, sie schaffen es nur unter großer Überwindung, Tätigkeiten, die als langweilig empfunden werden (und deren Gewinn erst sekundär oder zukünftig entsteht) in Angriff zu nehmen. (Quelle: Wikipedia)
Ein sehr hübsches Beispiel, wie Prokrastination sich äußert, bietet ein kurzer Zeichentrickfilm von Lev, der sich dem Thema der gepflegten Aufschieberitis annimmt:

So, und weil Prokrastination so etwas tolles ist, gehe ich jetzt mal die Wohnung auf Hochglanz polieren. Und Wäsche waschen. Und Leergut wegbringen. Und ausmisten. Und einkaufen muss ich auch noch…
04/10/2007

remix auf tdeluxe unter CC
Wie man unschwer unserem Upcoming-Sidebar Widget entnehmen kann, sind auch wir “re:publica” addicted. So langsam füllen sich die Taschen (Einbauküchen- Format) und die Vorfreude steigt dezent. 5oo Blogger “Freunde” aus ganz Deutschland trifft man nicht alle Tage. ;) Die “re:isegruppe” wird gegen 13hundert gen Bundehauptsstadt einschlagen. Vollgepackt bis unters Dach mit Technik (Klappcomputer, Digiknipsen sowie anderem GadgetKrams) ist die Landung wohl gegen 19 Uhr zu erwarten. Das ein oder andere Bildchen wird wohl auch seinen Weg auf meinen Flickr Account finden.
Die “re:publica-WG” (liveblog?) wird hoffentlich auch in voller Zahl im 7ben Sitzer platzen, Riesen- Dankeschön schon mal an Silvio, der die Unterbringung ermöglicht hat. Ebenfalls soll Michael Bielitza nicht unerwähnt bleiben, der so freundlich war, ein Ticket zu überlassen. Via Twitter kam die Info auf, dass Strato jede 5te Karte spendiert, auf Grund meiner Äußerung, dass doch wohlbetuchtere “Gewinner” ihren Karton finanziell nicht ganz so bedarften Besuchern überlassen könnten, meldete sich Michael und somit hat unser “Nicht- Schwabe” mc_o wirklich nur noch die Fahrt von Schwetzingen nach Berlin zu tragen. Dickes Merci dafür.
Sind von heute abend bis Samstag bzw. Sonntag in der Stadt. Heute abend erstma zum Gassnerschen Stelldichein.
So, jetzt aber auf zum Fönen für Berlin. Freue mich auf viele Bekannte sowie neue Gesichter. =) Wir werden berichten.
nachtragend:
tim bloggt auch live mit (tragbarer klappcomputer sei dank)
bilder gibts bereits unter dem upcoming tag sowie in der re:publica flickr group
oliver hat grandios bebildert und infos zu den schnuten gepackt ;)
bisschen slideshow haben wir natürlich auch
04/7/2007
Rampensau .dean kann es einfach nicht lassen. Nach enormen Schmiergeldern und diversen sexuellen Angeboten hat er es nochmal in die “Show mit Spreeblick” aka Trackback geschafft.

Getalkt wird über die anstehenden Events, auf denen sich Nicknames live und in Farbe treffen: (wasn das? , webmontage und das Barcamp FFM.
Mithören geht auf dem Live-Real-Stream, wer sich über etwas beschweren will oder sonst meint auch mal seine Müll Meinung im Internet und Radio zu verbreiten kann gerne den IRC Trackback Channel #trackback auf irc.mac-irc.de besuchen!
Hier das Protokoll der Sendung, franztoo, assbach und Robert haben auch berichtet.
04/7/2007
… sang Kermit schon recht früh in seiner langen Karriere. Doch der amphibische Moderator, Sänger und Showstar war dem schnellen Ruhm nicht gewachsen und begann schon kurz darauf mit ersten Drogeneskapaden aufzufallen. Eindrucksvoll zeigt dies zum Beispiel das folgende Video, in dem Kermit mit den Folgen exotischer Halluzinogene kämpft:

Die Wirkung von Limonen-Kokosnuss-Saft auf Frösche waren ihm mit Sicherheit nicht unbekannt, der Rauschzustand also kaum ein Zufall.
Heute hat sich der einst fröhliche Frosch aus dem Rampenlicht zurückgezogen und tritt nur noch selten für kurze Auftritte in die Öffentlichkeit. Die Einflüsse auf seine Musik beschreibt er auf seiner Myspace-Seite mit “drugs, pain, piggy”. Und auch sonst zeigt Sad Kermits Karriere viele Parallelen zu der von Johnny Cash auf, beide wählten beispielsweise den gleichen Nine Inch Nails Titel um ihr Leben zu reflektieren. Während Johnny Cashs stilles Video heute allgemein als seine “Grabinschrift” (Rolling Stone Magazine) gilt, möchte ich nicht hoffen, dass dies auch auf Kermits deutlich grafischere Version zutreffen wird:
Weitere Coverversionen ähnlicher Werke bietet Kermit zum kostenlosen Download auf www.sadkermit.com an.
04/7/2007
Ja, ich weiß es noch, als wenn es gestern gewesen wäre. Über den Bruder meines Freundes wurde mir Musik zugetragen, die mich seitdem nie wieder losgelassen hat. Sie klang nach New York, The Strokes, Gitarrengeschrammel. Sechs Songs, die so gar nicht nach dem Ort klangen, wo die Kilians herkommen. Ab demnächst wird es auf der Landkarte der deutschen Indieszene aber garantiert noch einen weiteren großen Ort geben. Er liegt am Niederrhein und heißt Dinslaken.
Über hier nicht weiter ausgeführte Wege fand besagte Musik den Weg zu Thees Uhlmann, seines Zeichens Frontmann der Hamburger Band Tomte und nebenbei auch noch erfolgreicher und richtungsweisender Labelmacher beim Grand Hotel Van Cleef. Er befand die Musik für gut und machte die Jungspunde kurzerhand zur Supportband der Tomte- Tour. Nebenbei gab es dank diverser Kontakte Airplay bei den deutschen Campuscharts.
Im August ging es mit freundlicher Unterstützung eines Energydrink- Herstellers mit einem umgebauten Bus auf Guerilla- Tour. Gespielt wurde überall dort, wo grad Platz für den Bus war. Und wo ihnen die Polizei nicht den Strom abdrehte.
Im Herbst ging es gemeinsam mit Produzent Swen Meyer ins Studio. Das Ergebnis dieser Arbeit wird sich ab 20. April in einer Stückzahl von 1000 EPs bestaunen lassen können. Und jetzt auch schon auf ihrer MySpace- Seite. Ein Trend geht um.
