.. die immer gleichen Webseiten mit dem immer gleichen Design. Um dieses typische Web2.0 Aussehen des Webs aufzubrechen und auf die Problematik hinzuweisen fordert Elliot Jay Stocks
‘Destroy The Web 2.0 Look’
Die Präsentation dazu:
web 2.0 in kuschelig
Ich finde diesen Hype gegen web2.0-Design (sollte es einer werden) quatsch. Ist es doch endlich mal etwas einheitliches. Und schick ist (subjektiv) auch.
Allerdings stimme ich der Präsentation in sofern zu, dass gute, namenhafte Designer ihrem eigenen Stil pflegen sollten. Das ist okay.
@brandungskieker: gibt es diesen hype denn? ich finde einheitlichkeit muss im web nicht zwangsläufig sein, ich steh´ da eher auf individualismus. dass das schick ist/war steht auch für mich ausser zweifel.
grüße an die küste (da wohnt ihr doch oder?)
Er hätte die ganze Präsi auch mit dieser Folie zusammenfassen können:
“Web2.0 is not a design aesthetic.”
Möchte man seine Seite benutzerfreundlich aufbauen, wird man immer wieder bei den gleichen Seitenanordnungen landen. Außerdem hat es schon entscheidende Vorteile für den Besucher, wenn er auf ein Theme trifft, dass er schon kennt. Man findet wesentlich schneller rein.
Dagegen gibt es dann diverse Designer, die Flashseiten machen, die zwar gut aussehen, aber für den Besucher der Horror sind.
Bin einer der Ersten Leser, melde mich aber nur sehr sehr selten zu Wort:
Dieser Slide spricht mir voll und ganz aus dem Herz!!!
Super Beitrag!
@stoibär: naja ich denke nicht dass es nur eine möglichkeit buttons und textframes sinnvoll anzuordnen. un selbst wenn, muss nicht jede schaltfläche eine spiegelung haben oder den gleichen farbverlauf (vom “beta-stern” fang ich mal garnicht an ;P) du hast zwar schon recht, dass für design oft usability eingebüßt wird, das geschieht aber auch andersrum.
@micky: freut mich dass du immernoch dabei bist ;) aber jetzt zurück nach paris, die nächste parade startet in 30minuten und du hast pluto noch nicht aufgetrieben! (edit 22:53: das war ne anspielung auf deinen namen -> mickey maus, teil der disneyparade im disneyland, war witziger gedacht, als es dann wirklich kam =))
???aber jetzt zurück nach paris, die nächste parade startet in 30minuten und du hast pluto noch nicht aufgetrieben!???
Auch ich finde die Präsentation an sich gelungen. Hier werden Tendenzen klar ausgesprochen. Irgendwann in zwei oder drei Jahren wird auch der “Web2.0-Look” alt und öde aussehen und man wird sich wieder neuer Ideen bedienen. Sowas nennt man “Trends”. Früher hat man im Web nicht viel um “In” und “Out” gegeben und maximal versucht, die eigene Website hübscher als andere zu machen. War aber klar, dass dieses Phänomen auch irgendwann aufs Internet projiziert wird. Apple hats vorgemacht, viele fanden es gut und haben es imitiert und auch ein Stück weiterentwickelt. Ich persönlich finds auch ganz hübsch im Gegensatz zu solchen Knallbonbons wie Ebay (, das ja auch schon langsam angeglichen wurde). Allerdings möchte ich mir nicht weiter Gequatsche über “Web2.0-Farben” anhören müssen (Diese Farbkombinationen und -intensitäten sahen früher auch schon in ganz anderen Zusammanhängen gut aus), und wäre froh, wenn die gestalterische Komponente des Web2.0 endlich ein tragisches Ende findet und durch etwas neues ersetzt wird. Kreativ finde ich es jedenfalls nicht mehr, wenn Yet Another Glass Button auftaucht.
@mc_o Ja, ursprünglich Küste. Momentan zwecks Studium leider nicht :-)
Aber noch mal zum Thema: Einheitlichkeit ist in dem Moment sinnvoll, wo vom User Interaktion verlangt wird. Zeige ich meinem Besucher einen netten Flashfilm, kann dieser gar nicht kunstvoll genug sein. Und besteht meine Website nur aus einer Startseite ohne umfangreiche Informationen - ok! Aber geht es um umfangreiche Inhalte - und genau das kritisiere ich an den kunstvollen Seiten vieler “echter” Grafiker, bleibt die Usability häufig völlig auf der Strecke. Und der Sinn des modernen web2.0 (man tausche durch beliebige Schlagworte aus) ist es, die Masse dazu zu bewegen, sich zu vernetzen. Dabei ist Usability und Einheitlichkeit mehr als sinnvoll. Ob das nun mit oder ohne Farbverlauf ist, sei dahin gestellt. Aber es momentan nun mal “hipp”, dann ist das auch okay.
es gibt überall gutes und schlechtes design.warum auch nicht im web 2.0… manche tragen armani, die anderen h&m und die dritten blutgeschwiester. für jeden was er braucht… die user von web 2.0 sind unterschiedlich, claim is different…
Also die Präsentation ist sowas von Inhaltsleer…
Sorry, aber Web 2.0 auf Gradients, Patterns (diagnonal) und Buttons zu reduzieren und das anzumahnen weil ja gute Designer ihrem Stil folgen ist doch albern…
Grundsätzlich folgt Webdesign vor allem populären Themes von Betriebsystemen und Programmen. Und das vor allem weil es dem Anwender eine vertraute Umgebung aufzeigt. Grundsätzlich muss dabei eine ordentliche Seitenaufteilung gewährleistet bleiben (Oversize Header z.B. sind neben ihrer optischen Opulenz absolut unbrauchbar).
In den letzten Jahren ist wirklich jeder mediale Bereich “ver-3D-t” worden und da ist das Standard Web 2.0 Design doch nur eine Anpassung an den Trend. Fast sämtliche Gradients sollen doch Tiefe in eine 2dimensionale Website bringen, all die Diagonalen Patterns, (meist semitransparent) verschiedene Ebenen im Raum simulieren, und die typischen Glass/Glossy Buttons imitieren Reflektionen eines Dreidimensionalen Buttons.
An diesem Punkt stimme ich dann zu dass es neben dem Glas/Glossy Stil auch mehr Textil, Fur oder Plastic Stile geben könnte; der Versuch einer Website funktional eine optische Dreidimensionalität zu geben ist aber eine absolut folgerichtige Entwicklung.