Dass Terrorkom und Konsorten sich vor nervenden (Privat-)Kunden mit undurchdringbaren Tasten- und Sprachwahl-Hotline-Labyrinthen schützen ist ja nichts neues. Das machen ja letztlich alle “Dienstleister” in Deutschland. Auch wenn man da von Leistung kaum mehr sprechen mag, sowieso nicht von einem “Dienst” der etwaigen Unternehmen.
Was macht aber ein solches modernes kundenorientiertes Unternehmen, wenn die Kunden es doch durch das Labyrinth zu den CallCentern schaffen!? Ganz einfach: Man versteckt einfach die Hotline!
Sucht man also auf t-mobile.de nach “Kundenservice” kommt der allseits beliebte 404 Error. Nix mit Hotline. Dreht man den Spieß um und sucht nach 404 kommt zwar die Meldung
Es wurden keine mit Ihrer Suchanfrage – 404 – übereinstimmenden Dokumente gefunden.
Darunter stehen aber die warscheinlich gesuchten Hotlines für Interessenten, Privatkunden und auch Geschäftskunden. Man muss also nur anders herum denken. Dann klappts auch mit dem Service.
via gbo mit Dank an z00mand für die Entdeckung des übrig gebliebenen Easter-Eggs

Eilantrag in Sachen „Vorratsdatenspeicherung“ teilweise erfolgreich
.. ist der Titel der Pressemitteilung des Bundesverfassungsgerichts. Die Verbindungsdaten bleiben zwar weiterhin 6 Monate bei den Betreibern gespeichert, dürfen von Behörden nicht ohne weiteres (schwere Straftaten und keine anderen Möglichkeiten der Ermittlung) angefordert werden. Da haben die 30 000 Klagen die im letzten Jahr gesammelt wurden vielleicht doch noch etwas gebracht.
Die auf vorerst 6 Monate begrenzte Einschränkung des Schäuble-Traums wird in den kommenden Wochen weitergehend vom Bundesverfassungsgericht im schönen Karlsruhe beraten.
Noch ist also nichts gewonnen, noch sind wir Websuchtis, wir Telefonierer, wir Emailer, wir Bürger die Verlierer. Der Pathos an dieser Stelle muss sein.
die pressemitteilung des BVG zum runterzuppeln
prägnant dazu auf Heise.de
vereinter Protest und News auf Vorratsdatenspeicherung.de

Foto von Dennis Gerbeckx unter CC
Ständige Prollereien und Pöbelattacken frustrierter Jugendlicher gehören heute zu jeder Großstadt, wie Blitzlichtgewitter an Sehenswürdigkeiten – keiner kann es leiden, aber wenn es nicht da ist, kommt man sich komisch vor. Als wäre man von der Stadt ins Dorf gekommen.
Dass man sich von urbanen Jungs mit 3 spärlichen Haaren auf der Backe nicht alles gefallen lassen muss und dass unkonventionelle Maßnahmen überraschend effektiv sind, zeigt dieses Beispiel aus einer Berliner U-Bahn:

Eigentlich wollte ich euch auch noch den tollen Aufmerksamkeits-Test zeigen, welchen ich heute morgen im Web entdeckt hatte, jedoch kam Johnny H. aus B. mir zuvor.
Message des Tages, frei nach Immanuel K. aus K.:
Habe Mut deine Augen mit Verstand zu benutzen und lass dir nicht ans Bein pinkeln.
..kann man ja nur krank werden. Entweder durch die verpestung durch andere patienten, durch den seelischen stress verursacht vom kindergeschrei und dem telefon oder man wird verrückt weil man ewig warten muss. Ich war vor dem arzt besuch definitiv gesünder als ich mich jetzt fühle.
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