Twitter – whats the next ?

3063473529_f4808d9ac0

Foto von kopp0041 unter CC

Zu aller erst, vielen Dank in Richtung imaginaeres pl0g HQ fuer die Aufnahme in die Riga der hier schreibenden Zunft.

Um mich in kuerze etwas vorzustellen, moechte ich ein Zitat, welches an sich aus dem Munde des Herrn Rüdiger Hoffmann bekannt, doch diese Woche als Overtuere in einem Blog, welches diese Woche “ueber den Tisch ging”" verwendet wurde, nutzen.

“Hallo erstmal”

Mein Name ist Pierro Marie und meine Zelte stehen in Berlin. Meine beruflichen Wurzeln sind mit der Photography verwachsen, wobei ich derzeit als Grafiker taetig bin. Auch ist mir das online Dasein des “Mitmachnetzes” kein Fremdes.

Hierzu zaehle ich auch die Twitter Platform. Mir und den hier Lesenden sicherlich bekannt, macht dies nicht die Masse aus, denn ich war nicht minder bei den Worten der Frau Nicole Simon ueberrascht, zu lesen, dass gar wenige Twitter kennen.
So sagt Sie in einem Interview “Es gibt in Deutschland schätzungsweise einige zehntausend Twitterer“. Als Result waeren dies weniger als 1% deutsche Twitter User ! Wird @PickiHH mit ihren Wort “Microbloggen wird kein Mainstream in Deutschland” recht behalten ?

Dabei bietet diese Platform ein enormes Potential. Nun fixiere ich weniger die taeglich zu lesenden privat “SPAM” Tweets aka “New Blogpost”, denn Twitter sollte kommunikativ genutzt sein, vielmehr denke ich im Sinne des Herrn Leumund und seiner intuitiven Idee “Überlegt euch doch euer Projekt gleich in Twitter zu starten”. Informationen koennen via Twitter enorm schnell verbreitet und gestreut werden. Aktuellstes Beispiel waere der Hudson Twitterer

Obgleich ich Twitter mit stetiger Begeisterung in Eigenbedarf nutze, bin ich erstaunt, dass sich gefuehlt alles auf Twitter forciert ausrichtet. Fast taeglich werden mehr oder weniger hilfreiche Tools ans Webufer gespuehlt. Auch erliest man nicht selten Blogbeitraege wie : Why You Should be Tweeting. oder Tips beim folgen des ein oder anderen Twitterstreams : How to Pick Up Followers on Twitter

Selbst ganze Buecher werden geschrieben, siehe das Twitter Handbuch von Warren Whitlock und Deborah Micek, welches enorm Wissenswertes offenbart, hingegen die Migration auf eine andere neue Platform enorm erschwert erscheinen laesst.

Doch angesichts dessen werden einige Entwickler nicht muede, Twitter Paroli bieten zu wollen, denn auch hier ist so manch Eintagsfliege am Start. Neben Pownce [RIP - 15 dec 2008] und den anderen bekannten Bekannten, kennt man mit der Zeit auch Yammer.

Eine Platform, welche bisweilen noch nicht seine Runde im kleinen Blogvillage geniessen konnte, waere Cloud27

cloud27

Ins Leben gerufen durch Greg Newman, bietet Cloud27 einem eine Komplexibilitaet, welche weitaus ueber die Twitter gewohnte Handhabe hinaus geht,

+ Connect with friends

+ Collaborate via wikis

+ Discuss via forums

+ Manage project tasks

+ Share photos, bookmarks and more

screen

Dennoch geht das Twitterhandling nicht verloren. In gewohnter Manier setzt man seine geneigten Tweets, welche auch im Adminpanel so benannt, teilt Informationen / Links / Bilder und Boomarks mit seinen Followern und kann somit sein eigenes soziales Netzwerk auf die Beine stellen, welches auf das 140 Zeichenlimit basiert.  Wobei eines, nicht unmerklich zu “bemaengeln” waere : die Nutzung eines mobile device ist offenbar nicht moeglich.

Selbiges trifft auch auf die Communto Platform zu.

communote

Somit sind Cloud27 sowie Communote keine wirklichen Twitteralternative. Also: spread the word and keep your twittering, but dont forget :

-> People are pissed: help them out
-> People are confused: help them out
-> People who have questions: help them out
**via

[Post to Twitter]  [Post to Delicious]  [Post to StumbleUpon] 

7 Kommentare zu “Twitter – whats the next ?”


  1. 1 markus jakobs

    ach, dieser Pierro Marie :-)

  2. 2 cbgreenwood

    Yeah, echt schön Pierro Marie aka hoch 27 mit an pl0gBord zu haben ;-) Welcome Pierro!

  3. 3 Dirk Röhrborn

    Hallo Pierro, es freut uns immer wieder, unser Communote in einem Atemzug mit Twitter genannt zu sehen. Allerdings sehen auch wir Communote nicht als Alternative zu Twitter! Zumindest, wenn es ums Netzwerken mit Leuten aus anderen Firmen oder gar weltweit geht. Communote ist für uns vor allem eine Plattform, in der wir meist in Projekten aber auch für Routinearbeiten die notwendigen Dinge austauschen, die es nun mal aufzuschreiben gilt. Also eine Art Projekt- und Firmengedächtnis, dem ich auch noch ansehe, was es eben gerade so im Sinn hat. Und wenn ich etwas aus einer u.U. vertraulichen Ecke des Gedächtnis hervorholen muss, dann geht das auch. Und hier hat Twitter, bei all seinen stärken an anderer Stelle, beim firmeninternen Einsatz Grenzen. Dafür haben wir Communote entwickelt.

  4. 4 jweck

    Erstklassiger Einstieg, freue mich schon auf weitere Artikel!

    Aaaaaaber: Was hat ein japanischer Kinderstar, der Domokun, mit dem Twitter Vogel am Hut? Plant der Domokun etwa Twitter durch den Versand von zig Milliarden “Every time you masturbate… God kills a kitten” Tweets in die Knie zu zwingen?

  5. 5 Nicole Simon

    Wir merken vor allem auch als Rückmeldung von den Buchlesern daß viele Twitter einfach nett finden. Sicherlich hat es momentan in Deutschland langsam einen Hypestatus wie SL vor zwei Jahren, doch im Gegensatz zu SL ist es viel zugänglicher.

    Für mich ist es daher an der Anfangsphase und es wird nicht weggehen, sondern sich weiterentwickeln. Noch sind es nur ein paar zehntausende, doch die Wachstumsraten, auch international sind beeindruckend.

    Sollte man daher alles auf Twitter konzentrieren? Auf keinen Fall. Es ist Teil des Ganzen und viele mögen Twitter genausowenig wie sie Blogs mögen. Jedem das seine. ;)

  6. 6 Hero

    Twitter ist eben weitestgehend überflüssig. Spam kann man schließlich schon genauso in reguläre Blogs knallen. Nachrichten die so unwichtig sind, dass sie garantiert nie über 140 Zeichen brauchen, kann man sich die meiste Zeit dann auch komplett schenken.
    Ehrlich gesagt ist es sogar massiv störend, wenn man erstmal anfängt zu tippen, und unterwegs erleben muss, dass man zuviel geschrieben hat. Jetzt muss man kürzen, was die ganze Meldung versaut oder den Text woanders einfügen, was umständlich ist und was man sich hätte schenken können, wenn man es gleich woanders geschrieben hätte.
    Dann ist auch die ganze Logik von Twitter echt misslungen. Wenn man Links einfügt werden diese in tinyurls umgewandelt, so weit so gut. Doch wenn der Link zu lang ist, kriegt man nur die “über 140 Zeichen” Meldung, auch wenn es eigentlich als tinyurl passen würde. Der Check, ob es über 140 Zeichen lang ist, erfolgt eben einfach immer zuerst – statt _nach_ der Konvertierung. Sonderlich gut in Informatik waren die Macher jedenfalls schon mal nicht. Solche Details muss man doch bedenken. Die automatische Konvertierung hätte man so jedenfalls auch gleich lassen können.
    Überhaupt gebe ich prinzipiell dem Sinn und Inhalt den Vorzug, über Geschwindigkeit. Ein Dienst der seine Nutzer dazu zwingt alles auf die Basics herunter zu brechen ist mir wenig sympathisch. Mich stören schon kleine Textfenster bei Diensten wie ebay. Riesige Auflösung auf dem Monitor, aber tippen muss man trotzdem in kleinstem Fenster. Grässlich.

  7. 7 José

    Hi,

    This image could turn into a successful advertising campaign…

    Tschüs,

    José

Kommentar schreiben