Twitter - The next big Nervensäge

Ich muss das jetzt einfach mal ablassen: Twitter (darf ich vorstellen - twitter.com) geht mir in der letzten Zeit vermehrt auf den Sender!

twttremzo

Betrachte ich via Eventbox (darf ich vorstellen - eventbox)meine Timeline, sehe ich bis zu 80% @replies, die weder Info, noch Witz beinhalten. Sie sind also für alle außer den Beiteiligten wertlos. Ist das mit den d messages so schwierig durchzusetzen oder haben Twitteruser so ein Mitteilungsbedürfnis oder wollen gar ihr unterdrücktes Rampensau-Dasein ausleben?

Appell an die werte Leser- und Follower-Gemeinde: Nutzt für Privates direct messages oder andere Kommunikationsmittel, Tweets sollten einen Mehrwert für Follower haben, gerade jetzt wo Twitter den Mainstream langsam zu erreichen scheint!

Wer sich noch nie Gedanken über Etiquette oder do´s and don´ts gemacht hat möge hier oder hier klicken. Vielleicht auch dort.

PS: Mir ist schon klar, dass sich jetzt mancher ertappt fühlt und/oder Einige denken: “Für sowas benutzt der hier einen Blogpost? Sowas gehört doch eher auf Twitter.” Seh´ ich anders.

PSS: Ja ich weiß: es heißt nonsens. #tippfehler

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18 Kommentare zu “Twitter - The next big Nervensäge”


  1. 1 Oliver Gassner

    Danke für dendas Link ;)

    Nun ja, ich antworte ja auch oft öffentlich. die Replies haben ja auch den Zweck, dass andere neue Tweeter kennenlernen (ich fuinde genau so viele interssante). Ich hab es auch schon geschafft, halbwegs kohärente Gruppenduiskussionen auf Twitter loszutreten. wenn eine Frage öffentlich gestellt wird, dann wird sie (nach alter Usenet-Maier) auch öffentlich beantwortrt. Da kann es schon mal zu Diskussionen kommen ;)

    Provokant gesagt:

    Nur (pardon) autistisch Esprit und Links abzusondern, das ist IMO auch nicht der einzige Use-Case von twitter.

    Unprovokativ gesagt:

    mein Eindruck ist, dass fast jede/r Twitter anders nutzt: Als Digg-Ersatz, als Chatraum, als MicroBlog für Bonmots.

    An sich kann man sich einfach durch Followingstrategien seine Timeline so zusammenbasteln, wie man sie gerne hätte. (Oder man baut sich eine Tweetdeckgruppe mit den Top-Tweetern der Twitterlesungen…)

    Das gilt jetzt ausnahmsweise für alle ;)

  2. Tweetback! 2 @pl0g

    pl0gfood: Twitter - The next big Nervensäge http://tinyurl.com/czjdl8

  3. Tweetback! 3 @RobLen

    wird twitter zur nervensäge? hat pl0g.de recht? http://tinyurl.com/czjdl8

  4. 4 Oliver Gassner

    So, hab mein Posting aus Anlass deines Links noch mal nen Hauch überarbeitet.

    Mir fiel nur heut morgen im bett nochmal ein, dass jede/r für das was sie/err bei Twitter sieht selbst verantwortlich ist. Anderen zu sagen, wie ‘man eigentlich richtit twittert’ macht weniger Sinn. ;)

  5. 5 bosch

    Wo ist das Problem? Jeder bekommt auf Twitter die Freunde, die er verdient hat. Passt Dir das Gezwitscher eines Menschen, dem Du folgst nicht, entfollowe ihn - fertig.

  6. 6 Roman

    Ich amüsiere ich sehr über diesen Beitrag. Wurde doch Twitter just zu diesem Zweck erschaffen, nämlich ein mehr oder weniger sinnfreies Gezwitscher abzusetzen, ärgern sich nun deren Kinder. Klar, man kann immer versuchen, aus jedem Ding etwas brauchbares zu machen, aber sorry Jungs: Twitter ist nun mal nicht so ein Ding und der Grossteil der Nutzer wird es immer dafür einsetzen, Unrelevantes zu versprühen.

    Es mag ein paar Menschen geben, die wirklich gute Tweets absetzen, die auch einen globalen Mehrwert beinhalten, aber im Grossen und Ganzen erwarte ich genau das Gegenteil von dem Dienst.

    Gib jedem Menschen die Möglichkeit, je zu 140 Zeichen etwas zu sagen. Was erwartet Ihr da? Wohl deutlich zu viel, meine ich. Twitter ist für mich nach wie vor Just4Fun, zur Aufheiterung und zum Spass haben. Und wenn ab und zu ein guter Link oder Hinweis dabei ist, umso besser.

  7. 7 assbach

    find ich schwierig zu beantworten aber kurz meine gedanken dazu…

    - mich nervt das auch oft, wenns überhand nimmt, dafür will ich aber lieber filter (twhirl kennt “-#dsds”), als dass ich leute umerziehen will

    - dm erreicht nur einen nicht die like-minded crowd die lästern will

    - es geht bei twitter, weil es eben DOCH für viele chatraum ist um den austausch, das gemeinsamkeitsgefühl, gleichgesinnte- people talk, kurzweiligkeit, sinnlos kram, eben nicht nur “wichtige infos” und techshit…

    - wir sind halt menschen mit unterschiedlichem humor und kommunikations-bedürfnissen, unterschiedlichen interessen und unterschiedlichen alters, mit einer großen schnittmenge : der Liebe zum Netz! und zum Vernetzen…

    - wenn sich bei twitter jeder “zusammenreißen” würde, könnte man auch direkt bei den bots bleiben, die nur news re-tweeten…
    es würde langweilig.

    - man kann twitter auch mal auslassen wenns nervt

  8. 8 emzo

    @OG: klar, dass konversation im optimalfall ausgeglichen ist, keiner will das nur als ablade verwenden. Dass ich nur über following/unfollowing beeinflußen kann und soll, was bei mir in der timeline erscheint.
    @bosch: Da ist dann mein Problem: Viele Leute, die ich sehr mag oder oft für kompetent und lesenswert erachte, haben das “Chatten im engeren Sinn” zur Nebenbeschäftigung macht. Ich will sie also nicht entfollowen, aber muss im Gegenzug den Chat ertragen.
    @roman: ich amüsiere mich über deinen beitrag. Super wenn du Twitter als reine Spaßkanone benutzen kannst. Ich krieg´ das nicht hin und habe ausserdem irgendwie den Wunsch, dass auch wenn die meisten Autos 200km/h schaffen würden, die Autofahrer 50km/h in der Ortschaft fahren.
    @assbach: ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich mir bisher viel zu wenig Gedanken über eine anständige Strategie (über Suchen) gemacht habe. Gegen @replies, die für andere Mehrwert haben könnten, habe ich ja garnicht. Im Gegenteil. Aber wenn ich “@twitteruser ja, danke und bis später” lese, zweifle ich am Medium (oder noch schlimmer “Kulturtechnik”, muahaha) Twitter.

    Wer mich im Übrigen kennt, hat vielleicht gemerkt, dass ich mit diesem Blogpost auch etwas provozieren wollte. Und wenn die Leserschaft dann noch einen Moment über Twitter und die eigene Verwendung davon nachdenkt, bin ich umso glücklicher.

  9. 9 Patrick

    Dann folge den Nervensägen einfach nicht mehr. Wo ist das Problem? Ich finde das Grundrauschen, was durch die Replies entsteht teilweise amüsant und man “lernt” so neue Follower kennen.

    Twitter mutiert zu einem riesigen Chat. *shrug*

    Wie Assbach schon sagt: man kann es auch ausschalten. ;-)

  10. 10 Pierro

    I agree with Mr. Bosch .

    Ich bin es leid, etw. Blogbeitraege, die mittler weile auch im deutschsprachigem klein Bloggerdorf zu finden sind, erwaehnt zu sehen, die einem latent vorschreiben zu versuchen, wie man (so auch ich) Twitter zu handeln hat.

    Jeder sollte diese Platform nach seinem Empfinden nutzen .
    So haben meinet wegen auch diese “Cat” Accounts ihre Berechtigung und offenbaren manchtags mehr follower Zahlen, welche der ein oder andere noch Monate versuchen wird, zu erreichen :o)

    Wie Herr Bosch nett erwaehnt “entfollowe ihn - fertig”

  11. 11 Horst

    helft mit mal auf die Sprünge… bin noch ein kleines Vögelchen bei Twitter und kann die Diskussion nicht verstehen. Auf mich macht Twitter den Eindruck, daß wirklich jeder rumzwitschert und bemüht ist, irgendwas unterzubringen. Das scheint Spaß zu machen und innere Spannungen zu lösen. Ist erst damit erst einmal gut… Einzelne Stimmen kann man in dem Gezwitscher doch gar nicht mehr hören. Ist vermutlich auch nicht Sinn und Zweck oder? Ich weiß nicht wie es gehen soll, wenn man 40 Leuten folgt, überhaupt noch etwas mitzubekommen. Man wird erschlagen von Tweeds und es gibt User die deutlich mehr Leuten folgen. Gibt es eine andere Selektionsmöglichkeit als Usern nicht mehr zu folgen? Ich glaube, daß über die freizügige Art der Nutzung einfach eine Menge Content entsteht der recht aktuell ist und sich über Hashtags und Suchbegriffe filtern läßt. Ein dicht gepackter Linkpool also den man durchforsten kann. Eigentlich wäre die Aufgabe damit doch erfüllt… was brauchts mehr? Eine weitere Möglichkeit gute LINK´s zu bekommen. Mehr nicht. Für alles andere gibt es blogs. Oder sehe ich das falsch…?

  12. 12 Tweety

    Und es heißt PPS. :P

  13. 13 emzo

    @tweety: ist das so? dachte PPS würde für ergänzungen von PS dienen, eine weitere Anmerkung, die mit der ersten nichts zu tun hat würde mit PSS markiert. Lass mich da aber gern belehren..

    http://www.proz.com/kudoz/english/advertising_public_relations/1124202-pss_or_pps.html

  14. 14 Igor

    Twitter ist Just4Fun, mehr nicht - also so sehe ich es.
    Bei einem Blog (so wie dieses) ist eine 100%ige Ernsthaftigkeit zu sehen, zu erkennen und zu erleben.
    Darum lese ich dieses Blog eben auch sehr gern. Bei Twitter geht es etwas lockerer zu, eben Just4Fun. Dann kommt da noch die Verbreitung dazu, weltweite Leserschaft ist bei Twitter absolut möglich - ein Blog hat es da etwas schwerer.

    Igor

  1. 1 links for 2009-04-29 « Where is my towel?
    Pingback am 29. Apr 2009 um 8:03
  2. 2 Oliver Gassner
    Trackback am 29. Apr 2009 um 10:05
  3. 3 Sundayhug the new Twitter meme ? bei pl0g.de
    Pingback am 10. Mai 2009 um 9:13
  4. 4 Twitter schlägt sie alle - Nur mal angenommen …
    Pingback am 20. Jun 2009 um 23:55

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