pl0gscreencast #06 – gowalla

gowalla_teaser

Heute zum Neuen Heissen Scheiss aus USandA Gowalla. Das locationbased Game findet auch hierzulande immer mehr Anklang und hat auch uns nachweislich in den spielerischen Bann gezogen.  Neue tolle Spots in Fremden Städten oder der Heimat entdecken oder selbst anlegen, Items sammeln und die Friends über “Real-Life-Aktionismus” auf dem laufenden halten. Worum es sich ausserdem bei dem Spiel handelt erfahrt Ihr in dem angehängten Video. Demnächst dann wohl auch mit einer kleinen Verlosung zu Gowalla Merchandise frisch fromm fröhlich frei aus Austin, Texas. Weiterführende Links wie immer unten in den Shownotes.

Den zwei Protagonisten emzo und dotdean kann man bei Gowalla “folgen”. Packt Eure eigenen Profile gerne in die Kommentare zwecks vernetzung =)

Wir freuen uns wie immer über Feedback, Kritik und Anregungen in den Kommentaren. Ihr habt Fragen oder Tipps? Ebenfalls unten rein damit. Natürlich freuen wir uns über Eure Unterstützung bei der Verbreitung, dazu stehen unten auch diverse Optionen tatkräftig bereit. EXTRA eingerichtet wurde auch eine “Abo” Funktion, bequem über iTunes oder RSS bzw. Miro.

pl0g screencast #06 – Gowalla from dotdean on Vimeo.

291MB / 12:39min (Blip, Vimeo, Viddler, 50sekunden Youtube )

vimeo_microbliptv_microviddler_microitunes_micro

Extra für die treuen Stammzuschauer und solche die es werden wollen auch eine Abo Option eingerichtet:

itunes

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17 Kommentare zu “pl0gscreencast #06 – gowalla”


  1. 1 Ramón

    Danke, toller Beitrag. hab mich gleich mal angemeldet und werde es mal ausprobieren.

  2. 2 Norbert

    Habe mir einen Account geholt unter norbert_hayduk. Probiere es am WE aus, leider scheint es in Bremen noch sehr wenig Spots zu geben.

  3. 3 emzo

    Ramon: Danke, so muss das!
    Norbert Das ist deine Chance, du kannst Spots anlegen und dadurch jede Menge Stamps sammeln. Mit etwas Glück auch tolle Items. Go for it!

  4. 4 misu

    klasse beitrag :-) bin dort unter misu unterwegs

  5. 5 sascha

    vimeo sagt das video ist plötzlich private: http://qkpic.com/5a46d
    war was nicht okay?

  6. 6 .dean

    @sascha:fixed, merci für die info. hatte hier zuhause nochmal gespeichert.

  7. 7 sascha

    oh und ich dachte bewusst zu viddler gezogen, wo ich grad fleißig kommentiert hab :D http://www.viddler.com/explore/dotdean/videos/9

    items ab ins vault: hab ich gefunden, wohl nur auf der website, richtig?

    @emzo: checkout : yepp! +1 & privacy wie bei latitude fänd ich gut.
    (3 stufen)

  8. 8 .dean

    @sascha jup aktuell nur über die website (die man aber auch aufm iphone öffnen könnte). vermute das sie das in den client mit den update nachschieben.

  9. 9 sascha

    grad gemerkt, dass bei gowalla eh alls public ist, wenn man aufs user profil geht sieht man auch als non-user alle spots die ich besucht hab. mist… d.h. ich kann auch locker alle freundschaftsanfragen bestätigen, weil das eh keine auswirkung hat. außer für push, oder?

    noch einpaar fragen
    wo ordne ich folgende spots ein (categories)

    - Gefängnis
    - Schuhladen
    - Kiosk
    - Getränkeshop

    Was mach ich mit doppelten?
    Ich hab zb den Kölner Bahnhof bewusst in englisch angelegt “Cologne Central station” http://gowalla.com/spots/45241
    Dann wurde der nochmal angelegt: http://gowalla.com/spots/98358

    Bahnhof Deutz gibts auch zweimal:
    http://gowalla.com/spots/57990
    und http://gowalla.com/spots/52272

    hoffe wenn die mal gemerged werden gehen nicht die foundings und check-ins flöten.

  10. 10 Hannes

    Ich seh das genau andersrum: Gowalla ist die ultimative Datenschleuder. Bei brightkite kann ich zwar, wie ihr schon sagtet, zusätzlich Bilder hochladen, der Datenschleuder-Effekt ist jedoch bei Gowalla deutlich schlimmer, weil man hier NICHTS privat machen kann. Jeder Login ist für jeden jederzeit sichtbar (was ich nicht weiß: kann man Logins später löschen?). Über das von Euch vorgestellte gowallatools.com kann ich so ohne Aufwand ein Aufenthaltskarte von jedem erstellen, den ich nicht mal kenne.

    Außerdem wird durch den “Spielcharakter” die Hemmschwelle deutlich nach unten gesetzt, die Informationen über Aufenthaltsgewohnheiten zu veröffentlichen. Das sind Daten, die von der Industrie mit Handkuss genommen werden – so was gab’s noch nie – und es ist Gold wert. Man gibt den Nutzern irgendwelche “Stamps”, und dafür geben sie ihre privatesten Daten an jeden beliebigen Bot dieser Welt her.

    Das brightkite gut ist, wenn ich “möglichst viel von mir preisgeben möchte […] auf twitter, facebook und so weiter” sehe ich nicht als Unterschied zu Gowalla, da – wie Ihr vorher gezeigt habt – ich genau das gleiche (bis auf die Fotos) auch bei Gowalla machen kann. Der eigentliche Unterschied: Bei brightkite kann ich festlegen, wer das ganze sehen kann – auf technischer Seite. Auf psychologischer Seite gibt es aber auch einen riesigen Unterschied. Bei brightkite checke ich aus einem bestimmten Grund ein. Entweder ich will Freunden / Bekannten oder einfach jedem sagen wo ich bin. Oder ich möchte zukünftigen Besuchern dieses Ortes etwas zeigen – z.B. ein Foto eines Clubs, dass dann auch am Tag für die Leute davor abrufbar ist. Oder ich möchte eine besondere Speise in der Lokalität empfehlen.

    Was all das gemeinsam hat: Ich nutze brightkite, um bewusst die Geodaten und die reale Welt zu verbinden. Ich mache es um der Sache willen. Bei gowalla ist das genau umgekehrt. Der eigentliche Grund für den Login bei Gowalla sind diese in meinen Augen völlig bescheuerten Stamps, oder das Absammeln irgendwelcher von vornerein festgelegter Trips. Pannini lässt grüßen. Nur dass heute nicht mehr die Fußballeraufkleber bezahlt werden, sondern man “indirekt” durch eine fein säuberlich angelegte Karte der Aufenthaltsorte bezahlt. Diese ist fertig für die Auswertung des Berufs- und Freizeitverhaltens, der Konsumgewohnheiten und in einigen Fällen letztendlich aussagekräftig genug für die Erstellung eines psychologischen Profils. Und das alles für “Stamps” – und dieser Deckmantel funktioniert momentan nicht bei Grundschülern, wie sonst immer, sondern gerade bei Großteilen der Twitteria. Bei erwachsenen Leuten, die alle im Internet daheim sind, die eigentlich wissen was los ist und dass es nichts umsonst gibt.

    Wie viel Firmen bereit sind zu zahlen, dass sie in Trips auftauchen, würde mich auch mal interessieren.

    Ich will hier nicht schwarz malen, möchte nur zur Vorsicht aufrufen. Und auch wenn man bei anderen Seiten, wie z.B. brightkite (was ich übrigens wesentlich nützlicher als gowalla finde) Einträge als “privat” markieren kann – auch das kann ein Anbieter schnell ändern, von Datenlecks mal ganz zu schweigen.

    Allen Leuten, die mich fragen empfehle ich daher, insgesamt stark zu selektieren und an einigen Orte bewusst NICHT einzuchecken. Dazu gehört für mich z.B. meine Wohnung. Für brightkite wohne ich im Turm des Karlsruher Schlosses – und wenn ich mitteilen möchte, das ich zu Hause bin, checke ich dort ein. Meine Freunde wissen wo ich wohne, wissen dass es nicht im Schloss ist – und alles ist gut.

  11. 11 Tino von DigitalUpgrade

    Vielen Dank für die Infos zu Gowalla, werd jetzt gleich loslegen und einige Spots an der Münchner Uni eintragen. Super Sache!

    Check Out Button for the win!

    greez
    tt

  12. 12 sascha

    @Hannes Spitzenkommentar! Sehe ich genauso, obwohl ich gowalla wegen seiner Schönheit und dem Spielcharakter (noch) gerne nutze. Aber eben genau meine eigene Wohnung zb. nicht angelegt hab und anfangs nur Leute als Freunde hinzgefügt hab denen ich traue, oder die ich persönlich kenne… bis ich letztens mit Schrecken feststellen musste ist, dass scheiß egal ist ob ich Freunde zu meinem Netzwerk hinzufüge oder nicht, das macht bzgl Privacy keinen Unterschied bei Gowalla. Alles public für jeden.
    Ich hoffe privacy kommt, aber evtl kommt sie grade aus den von dir genannten Gründen nicht. Dann werde ich auch den Spaß schnell verlieren, zumal ich nich so viel reise und schon gar nicht an interessante Plätze.
    Grade mit Kindern und durch den Lerneffekt diverser Datenschutzthemen in der letzten Zeit bin ich hier sensibler geworden. Von mir sind eh Unmengen an Daten im Netz, Spuren, die sich nicht mehr vernichten lassen, aber ich will zumindest zukünftig vorsichtiger sein. Das mit “Industrie” hatte ich mir noch gar nicht so überlegt. Gibt es dazu eigentlich seitens gowalla ein Statement?

  13. 13 foetoid

    So wie einige es mitbekommen haben bin ich nun auch dabei, aber ich vergesse es meistens den Dienst zu nutzen ;)

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