Sowas erfreut ja meine Gadgetverseuchte Seele. Schon unter Windowsfahne seinerzeit habe ich regelmäßig nach passenden Dockingstations fürs tragbare Ausschau gehalten aber mich ansich immer, vernünftigerweise, von den hohen Kosten abschrecken lassen. Seit meinem ersten iBook damals habe ich zumindest das Interesse nicht verloren aber eben nie eine wirklich ansprechende und halbwegs finanzierbare Lösung entdecken können die Apfelkiste sinnvoll verkabelt auf den Schreibtisch zu platzieren.
Hengedocks geht sogar noch einen Schritt weiter und bewirbt ebenfalls den Aufbau als Instant-Mediastation im Wohnzimmer oder wo auch sonst immer bei Euch große Displays rumstehen. Für 60$ (aktuell umgerechnet ca. 45€) zudem noch zu einem sehr attraktiven Preis. Wie sie das schaffen sieht man dann erst beim zweiten Blick:
Das kein MacSafe-fähiges Netzteil zu diesem Kurs mitgeliefert werden kann ist klar. Diverse Kabel sind im Zubehör Karton versteckt und das ist dann wohl auch schon eine Kostenersparniss gegenüber komplett verbauten Docks. Die Anschlusskabel können nach Bedarf im eigentlichen Dock festgeschraubt werden. Wie das genau klappt seht ihr in dem charmant gemachten Video da unten:
Wenn ich mich recht entsinne musste man seinerzeit eine kleine Zusatzsoftware installieren um das Gerät zugeklappt zu verwenden. Ich konnte diesbezüglich noch keine Informationen beim Hersteller finden. Bis jetzt sind die 13 Zoll Unibody Varianten fürs weisse MacBook und kleine MacBook Pro verfügbar. Weitere Varianten für die größeren Geräte sollen zeitnah folgen und können vorbestellt werden. Weitere Infos findet Ihr auf der umfangreichen Support Seite sowie im Blog und auf Twitter
Wenn auch nur halbwegs stabiles Plastik verwendet wird und sich das ganze als solide herausstellt kann das wirklich was werden. Ich persönlich arbeite sehr gerne im Multi-Monitor Betrieb was mit einem zugeklappten MacBook nicht möglich sein wird. Im Wohnzimmer könnte ich darauf allerdings verzichten. Was denkt Ihr?


Wie das mit den Sleep-Mode funktionieren soll, hab ich mich auch schon gefragt.
Im Video sagt er: “Your system doesn’t require any hardware, software or settings changes”.
Vielleicht liegt am Mini-Display-Port ein spezielles Signal an.
@neo
Die Macbooks gehen wieder an, wenn die angedockt sind. Spätestens wenn man die Maus bewegt oder eine Taste drückt. Dann laufen die, weil Tastatur/Maus und Displayport dran sind auch im zugeklappten Zustand.
@all
Hat jemand Angst, dass das Plastik das Macbook kaputtkratzen könnte? Sind die Dinger ausgepolstert?
Das sieht auf jeden Fall interessant aus, vor allem bei Leuten wie mir, die einen sehr kleinen Schreibtisch haben und nicht zwingend auf die 13″ angewiesen sind.
Sobald ich die mal in live sehe, beschäftige ich mich damit mal näher.
@murphy
Mein MBP wacht da nur kurz auf und pennt dann gleich wieder ein, weil die Klappe zu ist.
Hab aber auch das Late 2007 Modell, scheint bei den neuen wohl anders geregelt zu sein.
@Neo: Nö, das funktioniert auch beim Late 2007. Ich habe selber ein Late 2006 PlasteBook, bei dem es prima funktioniert. Laut Apple schreibt funktioniert es mit MacBook Pro, MacBook, PowerBook G4 und MacBook Air.
Es muss halt ein Display und eine Maus/Tastatur angeschlossen sein. Netzteil ist iirc optional. Gerade beim Plastebook hätte ich im geschlossenen Zustand aber Bedenken wg. der Kühlung. Meines pustet inzwischen recht heftig. Aber vielleicht sind da auch einfach ein paar Flusen zuviel im Lüfter.
Ich arbeite am Schreibtisch eigentlich immer mit ext. Maus, Tastatur und Bildschirm. Zusätzliche Software braucht man dabei nicht (zumindest ab Leopard – was davor war weiß ich nicht). Die Fragen nach dem Zerkratzen und der Polsterung sind auch die ersten, die mir gekommen sind. Es gibt aber glaube ich keine Alternative. Ich habe so etwas für Mac erst einmal, und da leider nur in hässlich gesehen. Schade, dass es den Dock (noch) nicht für das alte MBP gibt.
@JoSchaefers
Ein Staubsauger mit Vollspeed an die Lüftungsschlitze halten wirkt manchmal wunder bei den Flusen ;) Mach ich gern bei meinen Notebook. Dann werden die Dinger mal wieder richtig durchgepustet.
Danach ist es bei mir immer leiser…
ich finds irgendwie saftig :)
Eine elegante Lösung! Gefällt.
Allerdings bemängele ich einen Aspekt (für den das Dock aber nichts kann): Die Anschlüsse am MacBook werden trotzdem mechanisch belastet. Das tägliche ein- und ausstecken leiert alle Anschlüsse aus, sodass die Kontakte unsauber werden.
Mein altes Dell Notebook hat auf der Unterseite einen riesigen Anschluss, der für das Dock sämtliche Anschlüsse simuliert. Dadurch bleien (vor allem) die analogen Audioanschlüsse sauber.
Sieht wirklich interessant aus.
Hat die Dockingstation einen Ein-/Ausschalter? Falls nicht wäre es sehr unpraktisch das Macbook herauszuholen, einzuschalten und dann wieder einzustecken. Weiß jemand mehr?
Ich habe gerade eine Rückinfo erhalten, dass es dort (logischerweise) keinen Ein-/Ausschalter gibt. Man muss das Macbook also entweder händisch Einschalten oder den Sleepmodus nutzen.
Kann man das Wunderteil in Deutschland irgendwo käuflich erwerben oder muss ich mal eben rüber nach Big Apple?