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Yahoo mag kein Open Source

06/22/2007

Yahoo macht sich in der letzten Zeit echt nicht beliebt. Aktuell war ja vor allem die Zensur bei flickr das Thema überhaupt, nun strickt sich der Irrsinn weiter.

Der eifrigen Yahoo- Userin Amanda Kerik zufolge hat Yahoo eine Taktik entwickelt, mit der sie Antworten im Yahoo! Answers” Forum zensieren für den Fall es befindet sich ein Hinweis auf Open Source- Alternativen zu Microsoft darin. Das Wesentliche daran ist, dass ein befreundeter Yahoo-User eine Frage gepostet hat, in der es um einen PC ging, der in unlösbaren Windows-Problemen feststeckte, weil er keine Windows-Installations-CD zur Hand hatte. Amanda schlug ihm ganz liebenswürdig vor, er könnte doch direkt Ubuntu Linux installieren, weil er ja offenbar sowieso ganz von vorne anfangen müsste. Das hat Amanda eine Verwarnung von Yahoo beschert, in der sie darauf hingewiesen wurde, dass die Antwort eine “Verletzung der Nutzungsbedingungen” darstellte, und löschten ihren Kommentar.

Auch der im eben zitierten Blogpost anschließende Kommentar von Anony Mouse untemauert nochmal diese Tatsache.

Seit März 2007 wurden meine Identitäten und Accounts zweimal gelöscht. Diesmal hat man wenigstens meinen Mailaccount bestehen lassen, aber mein Yahoo-Antworten-Account wurde deaktiviert. Ich hatte auf eine technische Frage mit der einzig möglichen Antwort reagiert. Es ging um eine kaputte Festplatte, von der jemand Dateikopien brauchte. LiveCDrom von BSD oder Linux macht das recht schnell. Mein Kommentar für die Yahoo-Moderatoren war, dass BSD das ist, worauf Yahoo läuft und dass damit eine BSD oder GNU/Linux-Lösung keine Verletzung ihrer Regeln sei.

Dass Yahoo generell relativ Microsoft-affin ist, ist ja kein Geheimnis, aber Hinweise auf Open Source oder negative Kommentare zum Thema Microsoft zu löschen, finde ich ungeheuerlich. Besonders die Tatsache, dass sie damit vielleicht auch mögliche Suchergebnisse beeinflussen könnten, dass ihre Suchmaschine beispielsweise nur Pro-Microsoft-Ergebnisse ausspuckt, macht mir schon Sorgen.

Edit: Im Nachhinein muss ich mich dann doch für das hier geschriebene entschuldigen, zum einen muss ich mir selbst eingestehen, vor dem Abschicken zu wenig nachrecherchiert zu haben (worauf mich Torsten und bumi noch hingewiesen haben); außerdem ist das Posting mittlerweile knapp 2 Monate alt. Hätte ich eher drauf kommen müssen.

Im allgemeinen Yahoo-Rausch gehen manchmal dann doch die Pferde mit einem durch.

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The message is Feierei, Alder!

05/28/2007

Wochenende, Partyzeit. Im Zweifelsfall ist die eigene Behausung der Ort des Geschehens. Doch woran merkt man, dass die Party wirklich der Burner ist? Die Nachbarn werden es dir im Normalfall am Tag nach der Feier zu berichten wissen, wenn sie an deiner Tür klingeln und sich lauthals über den Krach der letzten Nacht beschweren.

Designstudie Party Meter

Wenn du aber schon während der Party wissen willst, was der Abend so kann, dann empfehle ich wärmstens den “Party Timer Dezibelmesser”. Im Alltag lässt sich das schnieke Gerät als ganz normale Digitaluhr nutzen, im Partyeinsatz zeigt sich dann der volle Funktionsbereich. In Dezibelabstufungen von jeweils 20dB pro Stufe wird damit die gerade laufende Party bewertet. 20dB repräsentieren beispielsweise eine romantische Kuschelparty, bei 60dB spricht das Gerät von einer “Lite Party”, auf der man lecker Cocktails schlürfen kann. Empfohlener Richtwert ist übrigens die “Club Party” bei 120dB. Und wer komplett merkbefreit ist, der kann sich bei 160dB die Ohren auf einer “Atom Party” wegpusten lassen. Sofern nicht sowieso nach ein paar Minuten die Polizei auf der Matte steht.

Aktuell ist der Party Timer allerdings nur eine Zukunftsvision einer kasachischen Designstudie (Übersetzung der Website hier). Ansonsten wäre er wohl sowieso wieder nur eines dieser Gadgets, die irgendwie lustig aussehen, aber keinen praktischen Nutzen haben. Denn Spaß misst sich dann ja doch nicht an Dezibel.

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Sag mir, was du anhast und ich sage dir, welche Musik du hörst…

05/12/2007

Your Scene Sucks

Wer viel Musik hört, der kennt sich vielleicht häufig auch mit den modischen Gepflogenheiten der jeweiligen Szenen aus. Nun gibt es endlich auch mal eine Seite, die all jenen, die da keinen Durchblick haben, eben jenen verschafft. Basierend auf einer Idee aus dem Jahr 2003, nämlich der Site “How to dress emo“, auf der es hauptsächlich darum ging, wie man sich am Emo- mäßigsten anzieht, ist nun Your Scene Sucks entstanden.

Auf der Page finden sich nicht nurYour Scene Sucks Logo Informationen darüber, wie die entsprechenden Szenetypen sich so kleiden, sondern auch, welche Musik sie hören und wie sie seelisch so drauf sind. Damit man sich im Zweifelsfall auch mal szenetypisch kleiden und verhalten kann.

Sehr nett gemacht, auf jeden Fall. Und grad für einen Musikliebhaber wie mich zumindest einen Lacher wert.

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Lach doch mal wieder

05/6/2007

Foto von rs-foto unter CC

Es gibt ja so viele Tage, die irgendeinem Ereignis oder einer Sache gewidmet sind. Kaum eine Woche nach dem Welttag des geistigen Eigentums (26. April) und dem internationalen Hebammentag (5. Mai) findet dieses Jahr zum nunmehr 10. Male der Weltlachtag statt. Ausnahmsweise ist das mal kein Thema zum Lachen, sondern komplett Ernst gemeint. Experten sind der festen Überzeugung, dass regelmäßiges Lachen der Gesundheit zuträglich ist, beim Lachen selbst werden außerdem massenhaft Endorphine freigesetzt – und die können für ein ausgeglichenes Allgemeinbefinden sorgen. Und weil alleine Lachen so langweilig ist, wird auch gerne gemeinsam gelacht und in Gruppen Lachyoga betrieben.

YouTube Preview Image

Und wer noch mehr Gründe zum Lachen sucht:

Ein herzhafter Lachanfall kann – kurzzeitig – ähnliche Empfindungen auslösen wie die Einnahme von Kokain. US-Wissenschaftler konnten nachweisen, dass Lachen die gleichen Hirnregionen anregt. Die Gehirnregionen, die einen Witz verarbeiten, sind schon lange bekannt, die Euphorie, die sich danach einstellt, wird im Belohnungszentrum des Gehirns ausgelöst, dem Nucleus accumbens. (Quelle: Wikipedia)

Ich geh jetzt mal schnell zum Lachen in den Keller. Meiner Gesundheit zuliebe.

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Wie die Karnickel

05/4/2007

Ich freue mich ja immer sehr über Surftipps, die einem von Freunden zugetragen werden. Dieses Mal ist es eine Site, auf die mich meine Kollegin Katrin Spiderbungebracht hat. angryalien.com ist prall gefüllt mit Zeichentrickfilmchen, deren Ziel folgendes ist: Auf mal gerade 30 Sekunden große (oder auch nicht so große) Werke der FilmgeschichtePulp Fiction Bun zusammenzufassen. Mit normalen Charakteren aber wäre das ja langweilig. Also spielen Häschen in den Zeichentrickfilmen die Hauptrollen. Zu sehen gibt es neben aktuellen Filmen wie Spiderman und Fluch der Karibik auch Klassiker wie Casablanca und Pulp Fiction.

Was sich auf den ersten Blick etwas seltsam anhört, erweist sich nach und nach doch zu einem großen Spaß. Für dieses Jahr ist unter Anderem übrigens noch die Produktion von Spiderman 3, Saw und Kill Bill geplant. Man darf gespannt sein.

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