04/25/2007
“Ey, keine Fotos! Ich will nicht, dass man mich hinterher auf irgendeiner Flickr.-Seite angucken kann!” Wie oft man den folgenden Satz schon gehört habe, will ich an dieser Stelle mal besser nicht erörtern. Auch auf der re:publica war die Frage ein wichtiges Thema. Darf man “einfach so” Fotos von jemandem online setzen? Vor allem dann, wenn man dabei noch Presserecht und Persönlichkeitsrecht berücksichtigen möchte/soll?
Eine einfache Lösung gibt es nun auch jeden Fall für all jene, die auf BarCamps, Bloggertreffen oder sonstigen Veranstaltungen nicht mehr auf den Fotos auftauchen wollen: Flickrblockr. (Danke an den Tipp von teemow auf Twitter!)

Frei nach dem Motto “Zeig ich dir nicht meine Augen, kannst du mir nicht sagen, wer ich bin” kann man mittels der Brille automatisch einen schwarzen Balken vor seine Augen setzen. Das nenne ich mal Anonymität 2.0!
04/19/2007
Es gibt Gadgets, die machen das Leben schöner. Es gibt Gadgets, die machen das Leben praktischer. Und dann gibt es auch Gadgets, die gut aussehen. Und zu guter Letzt gibt es Gadgets, die all diese Merkmale gleichzeitig bieten. Auf eines dieser seltenen Gadgets hat Thommy uns hingewiesen.
Wer kennt es nicht. Es ist früh am Morgen. Der Wecker klingelt. Ein Griff auf den Nachttisch und schon ist er wieder aus. Wenn man Glück hat, dann hat der Wecker eine Nachweckautomatik, die nach 5 Minuten nochmal loslegt. Wenn nicht, dann nickt man möglicherweise auch direkt wieder ein und verschläft wichtige Termine.
Nicht passieren kann das mit Clocky. Denn Clocky ist der zuverlässige Partner für all jene, die Probleme mit dem Aufstehen haben.

Das Prinzip von Clocky ist schnell erklärt: Drückt man nach dem ersten Klingeln auf die “Schlummertaste”, dann macht sich der Wecker klammheimlich auf den Weg, runter vom Nachttisch in irgendeine weit entfernte Zimmerecke.
Clocky gives you one chance to get up. But if you snooze, Clocky will jump off of your nightstand and wheel around your room looking for a place to hide. Clocky is kind of like a misbehaving pet, only he will get up at the right time.
Und wer sich jetzt ganz und gar keine Vorstellung davon machen kann, der kann sich Clocky mal in Aktion anschauen:

Erfunden wurde die “Höllenmaschine” übrigens von der Medienwissenschafts- Studentin Gauri Nanda für ein Industriedesign- Seminar. Warum? Vermutlich hat sie dort ein bisschen zu oft den Anfang verschlafen.
04/12/2007
Das Massenphänomen dieser Tage ist wohl ohne Frage die aktuell stattfindende re:publica, in dessen Sog auch eine ganze Menge pl0gheads geraten sind. Ich bin nicht unter ihnen, denn als tüchtige Studentin hat man unter der Woche sicher was anderes zu tun, als sich auf den Weg in die Bundeshauptstadt zu machen.
Doch mit “was anderes” meine ich in diesem Fall nicht die Aufnahme und Verarbeitung vermittelten Wissens. Das wäre ja auch zu einfach. Nein, ich prokrastiniere. Ja, ich bekenne mich schuldig, ich prokrastiniere, dass sich die Balken biegen.
Aufschieben (auch Procrastination, Prokrastination, Aufschiebeverhalten, Handlungsaufschub, Aufschieberitis) ist eine Bezeichnung für das Verhalten von Menschen, welche regelmäßig das Erledigen ihnen wichtiger Dinge immer wieder in die Zukunft hinaus verschieben. Manche Menschen sind wesensbedingt erhöht motivationsabhängig, sie schaffen es nur unter großer Überwindung, Tätigkeiten, die als langweilig empfunden werden (und deren Gewinn erst sekundär oder zukünftig entsteht) in Angriff zu nehmen. (Quelle: Wikipedia)
Ein sehr hübsches Beispiel, wie Prokrastination sich äußert, bietet ein kurzer Zeichentrickfilm von Lev, der sich dem Thema der gepflegten Aufschieberitis annimmt:

So, und weil Prokrastination so etwas tolles ist, gehe ich jetzt mal die Wohnung auf Hochglanz polieren. Und Wäsche waschen. Und Leergut wegbringen. Und ausmisten. Und einkaufen muss ich auch noch…
04/7/2007
Ja, ich weiß es noch, als wenn es gestern gewesen wäre. Über den Bruder meines Freundes wurde mir Musik zugetragen, die mich seitdem nie wieder losgelassen hat. Sie klang nach New York, The Strokes, Gitarrengeschrammel. Sechs Songs, die so gar nicht nach dem Ort klangen, wo die Kilians herkommen. Ab demnächst wird es auf der Landkarte der deutschen Indieszene aber garantiert noch einen weiteren großen Ort geben. Er liegt am Niederrhein und heißt Dinslaken.
Über hier nicht weiter ausgeführte Wege fand besagte Musik den Weg zu Thees Uhlmann, seines Zeichens Frontmann der Hamburger Band Tomte und nebenbei auch noch erfolgreicher und richtungsweisender Labelmacher beim Grand Hotel Van Cleef. Er befand die Musik für gut und machte die Jungspunde kurzerhand zur Supportband der Tomte- Tour. Nebenbei gab es dank diverser Kontakte Airplay bei den deutschen Campuscharts.
Im August ging es mit freundlicher Unterstützung eines Energydrink- Herstellers mit einem umgebauten Bus auf Guerilla- Tour. Gespielt wurde überall dort, wo grad Platz für den Bus war. Und wo ihnen die Polizei nicht den Strom abdrehte.
Im Herbst ging es gemeinsam mit Produzent Swen Meyer ins Studio. Das Ergebnis dieser Arbeit wird sich ab 20. April in einer Stückzahl von 1000 EPs bestaunen lassen können. Und jetzt auch schon auf ihrer MySpace- Seite. Ein Trend geht um.

04/3/2007
So, haben wir alles? Steht die Torte parat? Gut. Alle 41 Kerzen angezündet? Also nicht nur die 40 kleinen, sondern auch die große? Spitzenmäßig. Und nun alle auf ihre Plätze! Denkt dran, er soll eine Überraschung sein. Was, du fragst, warum wir das machen? Hör mal, wir sind deren Podcastinder! Da haben wir doch eine gewisse Verpflichtung.
Oh, pssst, ich glaube, da kommen sie!

3-2-1-…Überraschung!!!! So und nun alle:
Happy Birthday to you, happy birthday to you, happy birthday, Radio Brennt- Team, happy birthday to you!
Der erste Geburtstag ist nun offiziell gemeistert, insgesamt 40 Folgen habt ihr der Welt beschert. Investigativ, spontan, und vor allem immer unheimlich charmant. Macht bloß so weiter!
So, und nun der Sekt. Stösschen!