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It’s Not Easy Being Green …

04/7/2007

sang Kermit schon recht früh in seiner langen Karriere. Doch der amphibische Moderator, Sänger und Showstar war dem schnellen Ruhm nicht gewachsen und begann schon kurz darauf mit ersten Drogeneskapaden aufzufallen. Eindrucksvoll zeigt dies zum Beispiel das folgende Video, in dem Kermit mit den Folgen exotischer Halluzinogene kämpft:

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Die Wirkung von Limonen-Kokosnuss-Saft auf Frösche waren ihm mit Sicherheit nicht unbekannt, der Rauschzustand also kaum ein Zufall.

Heute hat sich der einst fröhliche Frosch aus dem Rampenlicht zurückgezogen und tritt nur noch selten für kurze Auftritte in die Öffentlichkeit. Die Einflüsse auf seine Musik beschreibt er auf seiner Myspace-Seite mit “drugs, pain, piggy”. Und auch sonst zeigt Sad Kermits Karriere viele Parallelen zu der von Johnny Cash auf, beide wählten beispielsweise den gleichen Nine Inch Nails Titel um ihr Leben zu reflektieren. Während Johnny Cashs stilles Video heute allgemein als seine “Grabinschrift” (Rolling Stone Magazine) gilt, möchte ich nicht hoffen, dass dies auch auf Kermits deutlich grafischere Version zutreffen wird:

Weitere Coverversionen ähnlicher Werke bietet Kermit zum kostenlosen Download auf www.sadkermit.com an.

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Knut – Deutschlands kuscheligster Blogger

03/12/2007

Knut stehtWir sind immer noch pl0g.de und wir sind immer noch web zwonull in kuschelig aber man muss auch wissen, wann man sich geschlagen geben muss. In Sachen Kuschelfaktor ist uns Knut schlicht und einfach haushoch überlegen.

Eisbärbaby Knut aus dem Berliner Zoo ist mit seinen dreieinhalb Monaten zur Zeit wohl nicht nur Deutschlands jüngster sondern auch knuddeligster Blogger. Trotzdem verfügt er mit Blog, Video- und Audiopodcast bereits über das volle Arsenal eines ausgewachsenen Bloggers. Und im Gegensatz zu Horst Schlämmers Ausflug in die Blogosphäre könnten Knuts Texte tatsächlich aus seiner Feder stammen ;-).Knut badet

Ich wünsche Knut jedenfalls neidlos weiterhin einen guten Start ins Leben und viel Erfolg mit seinem Blog. Und spätestens wenn Knut nach der Pubertät eine halbe Tonne auf die Waage bringt und seine erste Robbe erlegt hat holen wir uns die Kuschelkrone schon zurück. Aber bis dahin wird Knut noch so manches Bad nehmen.

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Alles Käse – Mein Leben mit Escherichia Coli

03/7/2007

Vorgestern ging eine kurze DPA Meldung durch die Nachrichten und durch die Blogs:

Der Lebensmittel-Discounter Lidl hat einen Käse wegen Gesundheitsgefahr zurückgerufen. Im Gruyère der französischen Firma “Duc de Coeur” sei das Darmbakterium E. coli gefunden worden. Der Keim kann schon in geringen Dosen zu gefährlichem Durchfall führen. Die 160-Gramm-Packung hat das Haltbarkeitsdatum 12.03.2007. Lidl rief die Kunden auf, den Käse nicht zu verspeisen und zurückzubringen.

E. Coli ist ein alter Bekannter von mir, im Labor habe ich schon seinen großen Verwandtenkreis auf Agar-Platten betrachtet. Der Nachweis für E. coli ist relativ leicht, das konnte sogar ich. Normalerweise leben wir mit diesem Darmbakterium in Symbiose und es ist völlig harmlos, leider gibt es einige Stämme, die zu Darmblutungen, Montezumas Rache, Nierenschäden, Diabetes und in extremen Fällen zu milden Formen von Tod führen können. Zudem sind die Biester furchtbar ansteckend, 20-100 reichen schon für eine Infektion.
So ein Darmbakterium hat also in einem schweizer Mittelthartkäse nichts zu suchen. Da LIDLs gar nicht so billiger (1,99€ für 160g) Abklatsch dieses Käses (er stammt meines Wissens nämlich nicht aus der Schweiz sondern irgendwo aus Frankreich) nicht einmal aus Rohmilch hergestellt wurde, ist das schon eine grobe Panne.

Das würde mich, wie so viele andere Rückrufe gar nicht interessieren, doch diesmal ist alles anders: Meine Freundin und ich mochten diesen Käse und wir haben ihn ausgesprochenEchter Gruyère regelmäßig gekauft. Der Gruyère gehörte zu den geschmacksintensivsten Discounter-Käsesorten und war für uns als Studtenten gerade noch erschwinglich.

Schlimmer noch, ich bin mir ziemlich sicher, dass wir auch Käse mit dem betroffenen Haltbarkeitsdatum genüsslich verzehrt haben. Allerdings geht’s uns beiden gut, so ein lächerliches Bakterium kriegt uns nicht klein.
Was mich jedoch immer noch wurmt ist das Gefühl, dass LIDL evtl. schon deutlich länger von der Verseuchung wusste und man versucht, sie auf Kosten der Verbraucher unter den Teppich zu kehren. Ich hoffe, dieses Gefühl trügt. Die Tatsache, dass man die Information über den Rückruf weder in meiner lokalen Filiale noch auf der offiziellen Website findet, hilft leider nicht, das Gefühl zu mindern.
Was jedoch schwerer wiegt war, dass der Käse meines Wissens ein Haltbarkeitsdatum von deutlich mehr als nur 9 Tagen hatte, der Käse wurde also eine recht lange Zeit vor dem Rückruf verkauft. Oder eben auch nicht: Ende vorletzter Woche stand er auf meinem Einkaufszettel, leider gab es in der Kiste statt den üblichen drei Käsesorten nur noch langweiligen Emmentaler … ausverkauft dachte ich, schade. Am Montag letzter Woche war dann das gesamte Käsesortiment von “Duc de Coeur” spurlos aus dem LIDL verschwunden, selbst das Preisschild fehlte im Regal. Ich hatte befürchtet, der Käse sei schlicht aus dem Sortiment genommen worden und mir sonst nichts weiter dazu gedacht. Der Rückruf und die Warnung kam jedoch erst eine knappe Woche danach.
Jetzt habe ich zumindest das Gefühl, dass LIDL möglicherweise schon merklich vor mir wusste, dass der Käse in meinem Kühlschrank gesundheitsgefährdend war und trotzdem kaum etwas unternommen hat, mich rechtzeitig zu warnen.

Was soll’s, uns geht`s gut ich fahr´gleich erstmal zum LIDL, irgendwie hab ich jetzt richtig Hunger auf Hartkäse bekommen und wir haben keinen mehr im Kühlschrank …

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Horst Schlämmer, Bloggen in Grevenbroich

01/31/2007


Horst Schlämmer, allseits bekannter Provinzjournalist Chefredakteur des Grevenbroicher Tagblatts, ist unter die Blogger gegangen. Auf schlaemmerblog.tv kann man ihm in kleinen Videoclips bei den ersten Gehversuchen als Videoblogger und den ersten Fahrversuchen als Fahrschüler zuschauen, in letzterem wird dann auch ganz nebenbei der Wagen über den grünen Klee gelobt.
Auch auf Medienrauschen hat man sofort erkannt, dass es sich hierbei um typisches virales Marketing handelt, was spätestens ein Blick ins Impressum zeigt. Dass und selbst wofür genau geworben werden soll, darüber lässt die Marketingkampagne den Besucher bewusst im Unklaren. Vielen alteingesessenen Bloggern stößt das böse auf, der Rest verlinkt euphorisch. Horst Schlämmer bloggt
Eigentlich soll’s mir wurscht sein, ich mag Horst Schlämmer und kann über ihn meistens lachen. Und die Videoclips auf der Seite lassen nicht viel von Hapes genialem Humor vermissen.

Leider versagt das Werbeblog in der B-Note, so dass dann auch mir so einiges schwer im Magen liegt. Dass die umfangreichen begleitenden Texte nicht wie angegeben von Hape Kerkeling oder seinem Alter Ego verfasst werden, sondern vermutlich von einem merklich weniger humoristisch begabten Praktikanten aus der Werbebranche fällt insbesondere im Kontrast zu den professionell produzierten Videos doch deutlich unangenehm auf. Auch das Design des Blogs wird lieblos, sieht aus als käme es aus dem Web 2.0 Logo Creator und passt so gar nicht zum Herrn Schlämmer. Hinzu kommt, dass man die Videos nicht einmal ohne technisches Wissen oder ohne gar eine Abmahnung zu riskieren in das eigene Blog einbinden kann. Das ist viralem Marketing wohl eher hinderlich, hier haben die Werbe ihre Hausaufgaben nicht gemacht.
Dass man sogar technische Fehler bei der Einbindung der Videos gemacht hat, so dass der Vollbild-Button zumindest im Firefox in einigen Fällen funktionslos bleibt, passt dann leider zum Gesamtbild. Selbst Horst Schlämmers Charme verliert, wenn man ihn nur in Briefmarkengröße betrachten kann.

Zu guter letzt wird dann auch noch ein Video-Player verwendet, der nur zur nichtkommerziellen Nutzung kostenfrei ist, man kann also nur hoffen, dass die Werber nicht auch hier gepatzt haben und wenigstens die 15€ bzw. 100€ für die uneingeschränkte kommerzielle Nutzung brav bezahlt haben, im Vergleich zum vorhandenen Werbeetat sind das zwar Peanuts, dennoch wird so etwas gern vergessen.

So, jetzt weißte hoffentlich bescheid, Schätzelein.

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Nana nana nana nana Batman!

12/22/2006
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Die Szene stammt meines Wissens aus dem ersten Batman Kinofilm von 1966, die wohl bisher mit Abstand beste und originalgetreueste Comic-Adaption, könnte aber auch aus der direkt darauf folgenden und qualitativ fast noch hochwertigeren Fernsehserie entnommen worden sein. Vom Kostümdesign, über die Spezialeffekte bis hin zu den schier unglaublichen Dialogen stimmt hier wirklich einfach alles.
Genau wie Sean Connery für viele den einzig echten James Bond personifizierte, so ist und bleibt Adam West der einzig wahre Batman.
Noch eine Szene aus der Fernsehserie, diesmal nicht nur mit dem original Batgirl sondern auch mit dem einzigartigen Batcomputer und einen weiteren kleinen Bonus gibt’s nach dem Umbruch …

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