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web2.0 overkill

07/29/2007

Web2.0 MashupKürzlich fragte mich ein Freund und langjähriger Geschäftspartner, ob ich Interesse hätte, an einem Projekt mitzuarbeiten. Klar. Warum nicht? Um was für ein Projekt handelt es sich denn? Entwickelt würde eine neuartige Community. Nach dem Vorbild StudiVZ, XING und anderen, nur mit noch mehr cooler Features, speziell auf die Zielgruppe abgestimmt, die Zielgruppe könne so eine Community sehr gut gebrauchen. Klingt sehr viel versprechend.

Ich stelle fest: Dieser Web2.0-Boom bestimmt mein Leben, wie kein Trend je zuvor. Neue Plattformen werden im Tagesrhythmus „relaunched“, jeder neu geschaffene Dienst bietet das (vermeidlich) schon immer herbeigesehnte und ist die Lösung vieler Probleme. Die neuartige Vernetzung vieler Millionen Menschen bringt viele neue Möglichkeiten – aber auch Probleme, die ich vorher nicht hatte.
Ich fange mal so an: vielleicht 10% meiner Freunde (oder lass es 20% sein) wissen konkret etwas mit den Begriffen Social Network und Web2.0 anzufangen bzw. nutzen Dienste und Portale, die sich diesen neuen Lebensweisen zusprechen.

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darf ich vorstellen – fairtilizer.com

06/14/2007

fairtilizer_logo1.pngAn mir selbst beobachte ich eine zunehmende Faulheit beim herumsörfen – keinen Bock mehr auf’s Warten. In Zeiten von Ajax und sonstigen WeichspĂĽlern erwarte ich Content on demand. Jetzt gibt es eine Website, die sich full web2.0-addicted der Personen annimmt, die was fĂĽr Musik ĂĽbrig haben – und ich meine gute Musik! Eignet sich das Podsafe Music Network weniger gut zum Zusammenstellen und Anhören von eigenen Playlists und hat man bei last.fm das GefĂĽhl, die Titel schon mal irgendwo gehört zu haben, so ist dieser Dienst die Lösung aller Probleme:

In der Rubrik “darf ich vorstellen” schneiden euch pl0g Autoren ein StĂĽck vom Web20/Internet-Kuchen ab und präsentieren ihn euch auf einem Silberteller. Bon Appetit!

fairtilizer_welcome.jpgDer Webdienst Fairtilizer („an online community for people who care about music“) bringt Euch die besten Nachwuchsmusiker unkompliziert per Stream auf Eure heimische Stereoanlage. Ins Leben gerufen wurde das Projekt von niemand geringeren als Netvibes- CTO Jean-François Groff.

Das Prinzip ist denkbar einfach. Jeder Benutzer darf (DRM-freie) Musik auf die Website hochladen, die anschließend in die Rubrik „Upcoming“ eingereiht wird. Alle anderen Benutzer haben nun die Möglichkeit, die Titel anzuhören und für sie zu stimmen, in dem sie Herzen vergeben. Nun werden die Titel mit Hilfe eines „magischen Algorithmus“ und der Anzahl vergebener Herzen zu einer Charting- Liste (today / this week / this month / all time) zusammengestellt. Et voilà: Fertig ist die trashfreie Playlist, die sich dazu auch noch nach vielen Kriterien sortieren lässt.

fairtilzier_indoor.jpgDarüber hinaus kann man sich last.fm- ähnlich seine eigenen Playlists bauen. Der Vorteil: Sie lässt sich ohne zusätzliches Programm direkt von der Website abspielen.

Derzeit befindet sich der Dienst noch in einem Betastadium, was im Web zwonull ja schon Kultstatus hat. Es ist aber gleichzeitig ein Hinweis auf die anstehende stetige Erweiterung. Unter dem Gemeinsam-sind-wir-stark-Motto erwartet uns eine beachtliche Musik- Community. Um uns stets auf dem Laufenden zu halten, hat Jean-François Groff einen Blog reingebastelt.

Einziger Haken: Man kommt leider nur per Einladung in den Genuss der Community und jeder Benutzer hat vorerst nur 5 Invites, die er aussprechen darf. Also, stellt Euch mit mir gut, ich habe noch ein paar zu vergeben ;-) (Anfragen bitte ĂĽber die Kommentare)

player_info.jpg player_main.jpg

fairtilizer_tags.jpg

Zum Autor:
Leichtmatrose Hannes kommt vom Brandungskieker, dem Küstenblog. „Die Jungs vonner Waterkant“ orakeln schonmal Pflanzen oder zeigen per Video, wie man eine Flasche Bier mit einem Blatt Papier öffnet.

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